MusikschulNews

2. Februar 2012

Verbund JeKi-Deutschland tagte im Gewandhaus Leipzig – JeKi-Hessen ist bundesweiter Trendsetter

Einsortiert unter: JEKI — franzmichaeldeimling @ 13:10
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Kürzlich trafen sich die Leiter der JeKi-Programme zu ihrer vierten Bundeskonferenz. Im Mittelpunkt standen hierbei die Intensivierung der Zusammenarbeit und die weitere Etablierung der JeKi-Projekte. Die Konferenzteilnehmer(innen) haben sich nun zum „Verbund Jedem Kind ein Instrument Deutschland“ zusammengeschlossen. Ziel ist der übergreifende bundesweite Austausch. Zum einen sollen konzeptionelle und inhaltliche Fragen wie auch Entwicklungen erörtert werden, zum anderen sagen sich die Partner gegenseitige Hilfe und Unterstützung zu. Zur Sprecherin des Bundes wurde Birgit Walter, Programmleitende Direktorin des ruhrgebietsweiten JeKi-Programms gewählt.

Der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Rahmen Projektpräsentation zeigte, dass das JeKi-Projekt an den Standorten in Hessen zu einer erheblichen Profilierung des schulischen Musiklebens geführt hat. Aus der kulturellen Bereicherung des Schullebens resultiert eine große Identifikation der Schulgemeinde mit dem Projekt und dem Fach Musik. Hierbei stellte sich heraus, dass durch das JeKi-Projekt die Musik zum festen und intensiv gelebten Bestandteil schulischer Bildung wird. Der Projektverlauf zeigte ferner, dass das hessische JeKi-Projekt ein enormes Entwicklungspotential für die Schulen offeriert. Neben den positiven Auswirkungen auf das Lehrerkollegium führte auch der Aufbau von Ensembles zu einer Zunahme an Kultur in der Schule. Dass diese Aspekte nicht alltäglich in den Grundschulen anzutreffen sind, stellen die betreffenden Schulleiter(innen) explizit heraus. Dies gilt insbesondere für die Tatsache, dass insbesondere die Kinder aus kulturfernen Familien in besonderem Maße von diesem Projekt profitieren. Es herrscht daher einhellige Meinung, dass der politische Unterstützungswille bei weitem noch nicht den tatsächlich gegebenen Chancenpotentialen entspricht.

Zu einem besonderen Markenzeichen des hessischen JeKi-Projekts entwickelte sich neben der Besonderheit der Vernetzung sämtlicher öffentlicher Musikschulen mit den örtlichen Grundschulen, ferner der Ansatz eines umfassenden Musikunterrichts, welcher sich spürbar auch auf die „Schwesterprojekte“ in den anderen Bundesländern auswirkt. Hierbei leistet gerade die konstruktive Vernetzung von Schulmusik und Musikschule im alltäglichen Unterrichtsgeschehen die wesentlichen Voraussetzungen für eine gelingende Musikalische Bildung.

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