ECHTERNACH. Vertreter des Landesverbandes der Musikschulen in Rheinland-Pfalz e.V. (LVdM), der Association des Ecoles de Musique du Grand-Duché de Luxembourg (AEM) und des Verbandes deutscher Musikschulen Landesverband Saar e.V. (VdM-Saar) trafen sich in Echternach, um eine Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. In der Präambel hierzu heißt es: „Kooperationen in den Regionen haben im Rahmen des Zusammenwachsens von Europa einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grunde streben die beteiligten Trägerverbände eine Zusammenarbeit auf musikpädagogischer, kultureller und bildungspolitischer Ebene an.“ So betonen die Verantwortlichen in ihren Grußworten übereinstimmend, dass die intensive Zusammenarbeit der Musikschulen eine Chance für Kinder ist noch mehr länderübergreifend zu musizieren und ein wichtiger Beitrag zur Verständigung in Europa. Gerade im humanistisch geprägten Europa hat die Musik immer wieder zur Völkerverständigung beigetragen. Daher nennt die Kulturministerin in Luxemburg, Octavie Modert, die Musikschulen ein „immaterielles Weltkulturerbe“, welches finanziell und ideell, politisch und gesellschaftlich zu fördern und zu erhalten gilt. Staatssekretär Walter Schumacher betont, dass Musikschulen auch die Stätten sind, aus denen angesehene Musiker hervorgehen. In dieser Kooperation liegt auch die Chance international junge Künstler zu entdecken und in Einrichtungen wie der Stiftung Villa Musica des Landes RLP weiter fördern zu können. Für RLP nahm Gerd Thielmann, Referent beim Gemeinde- und Städtebund RLP an der Vertragsunterzeichnung teil. Er ist sich mit den drei Vorsitzenden der Verbände einig, dass die Großregion Saar – Lux – Rheinland-Pfalz von dieser Kooperation kulturell und bildungspolitisch profitieren wird.
Auf dem Foto: Die Vorsitzenden der Verbände v.l.: Dieter Boden (VdM-Saar), Jürgen Hurrle (LVdM), Marc Juncker (AEM)
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